Unser Wasserbüffel-Leder semivegetabil gegerbt – und wie es zu uns kam
Sieht aus wie anno … – und genau so fühlt es sich an: schwer, tief, ursprünglich. Bei werktat ist es das Leder der ersten Stunde: Keine fühlbare Narbung, nur Falten, die man sieht, und eine matte, leicht porige Oberfläche, die an manchen Stellen schon glänzt: Patina ab Werkstatt. Dieses Leder fängt nicht bei null an. Es bringt schon Geschichte mit.
braun
ca. 2,5 – 3,5 mm
Sortiment I (erste Wahl)
mineralische Gerbung mit pflanzlicher Nachgerbung
Herkunft Indien
Hälften mit ca. 1,7 m²
regelmäßige Qualitätskontrolle vor Ort
frei von Schadstoffen gem. deutscher Gesetzgebung und europ. REACH-Verordnung.
Lichtechtheit DIN EN ISO 105-B02: 3 (WBS min. 3)
Reibechtheit IUF 450 / DIN EN ISO 11640
trocken 50 Zyklen: 4
nass 20 Zyklen: 3 (GMST min. 3)
schweiß 20 Zyklen: 3
Entflammbarkeit DIN EN 1021: bestanden
Wie der Büffel zu werktat kam
Als wir dieses Leder zum ersten Mal gesehen haben, war da nur ein breites Grinsen, Gänsehaut – und der Gedanke: Das ist es. Die erste Haut lag dann eine ganze Weile … damals noch im Atelier unseres Wohnhauses. Anschneiden? So ein Stück? Irgendwann haben wir uns getraut.
Es hat sich gelohnt: Aus dem Büffel-Leder entstanden unsere ersten Leder-Erfolge – damals noch auf DaWanda verkauft. Mit diesem Leder hat werktat gelernt, Leder zu können.
Aufgefallen ist das Leder übrigens nicht nur unseren Kunden: Eines Tages lud uns die Marketingabteilung eines weltbekannten Sandalenherstellers ein, unter dem Vorwand einer Zusammenarbeit. Gesprochen wurde dann vor allem über eine Frage: wo dieses Leder herkommt. Haben wir nicht verraten. Die Zusammenarbeit kam nie zustande – aber eine Tasche haben sie gekauft. Die Rechnung haben wir noch. Und die Quelle? Bleibt, wo sie ist: bei uns.
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